Durch Handys: Mittlerweile über 90% kurzsichtige Kinder und Konzentrationsmängel
Seit Februar 2021 besteht in China ein landesweites Handy- und Tablet-Verbot in Schulen. Der Staat will damit der auffallend hohen Kurzsichtigkeit und Online-Sucht bei Kindern vorbeugen. In der GEW-Zeitung BaWü erschien zu dieser Problematik ein treffender Leserbrief (s.u.).

In der chinesischen Provinz Shandong sind Mobiltelefone und Tablets in den Primarschulen und der Mittelstufe seit dem 1. November 2018 verboten. Die Eltern sollen auch dafür sorgen, dass ihre Kinder nicht zuviel Zeit mit solchen elektronischen Geräten verbringen. Hauptziele dieser Massnahmen sind eine Reduktion der Kurzsichtigkeit unter Kindern, denn chinesische Kinder weisen die weltweit höchste Rate an Kurzsichtigkeit (über 90%) auf.
Maximal 1 Stunde am Tag und 15 Minuten am Stück
Weiter wird empfohlen, dass Kinder nicht länger als 15 Minuten am Stück an einem elektronischem Bildschirm arbeiten und dies maximal 1 Stunde pro Tag. Mit dieser Regelung soll auch die Online- und Spielsucht bei Kindern und Jugendlichen bekämpfen.