Erkenntnisse - einige Beispiele

Wissenschaftler und Organisationen belegen mit ihren Studien und Erkenntnissen immer wieder gesundheitsschädigende Wirkungen der Funkstrahlung.

Einige Beispiele:

ATHEM-Report

Athermische Wirkungen bestätigt – Grenzwerte in Frage gestellt – Vorsorge gefordert.
Europaweit sind Grenzwertdiskussionen entbrannt, werden Mobilfunkbetreiber aufgrund unkalkulierbarer Gesundheitsrisiken von Versicherungsgesellschaften nicht versichert. Die österreichische AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt) gab an der Med. Universität in Wien eigene Forschungen in Auftrag, welche sich mit den Schwerpunkten Auswirkungen der Strahlung auf das Gehirn, das Immumsystem und Proteinen auseinandersetzen. Im Ergebnis bestätigt der AUVA Report die Gesundheitsrisiken der Mobilfunktechnologie. >>>

15 Reasons for Concern

Mobiltelefone verursachen laut neuem Bericht der internationalen EMF-Arbeitsgemeinschaft Gehirntumore.
Ein neuer Bericht mit dem Titel „Cellphones and Brain Tumors: 15 Reasons for Concern. Science, Spin and the Truth Behind Interphone“ („Mobiltelefone und Gehirntumore: 15 Gründe zur Sorge. Wissenschaft, Meinungsmache und die Wahrheit hinter Interphone“) ist heute (25. August 2009) von einer Arbeitsgemeinschaft internationaler EMF-Aktivisten veröffentlicht worden. Zu den mit dem Bericht in Verbindung stehenden Gruppierungen gehören Powerwatch und der Radiation Research Trust in Großbritannien sowie das EMR Policy Institute, ElectromagneticHealth.org und die Peoples Initiative Foundation in den USA. >>>

Environmental Working Group

Wissenschaftliche Rezension über Krebsrisiken und die Gesundheit von Kindern
Die 10 Monate umfassende wissenschaftliche Evaluation Cell Phone Radiation - Science Review on Cancer Risks and Children's Health der EWG (Environmental Working Group) über die Gefährdung durch die Strahlung von Mobiltelefonen, enthält Daten von mehr als 200 peer-reviewed Studien, Regierungsberatungen und Dokumenten der Industrie und soll über die letzten Informationen zur Mobiltelefon-Sicherheit informieren. >>>

Dr. Vini Gautam Khurana

Eine vorgelegte Meta-Analyse von Dr. Vini Gautam Khurana (Bild), an welcher unter anderem die bekannten Grössen Prof. Hardell und Prof. Kundi mitgewirkt haben, bestätigt was er schon letztes Jahr veröffentlicht hatte, dass beim Gebrauch von Mobiltelefonen während >/=10 Jahren das Risiko annähernd verdoppelt wird, dass ein Hirntumor auf der gleichen Seite (“ipsilateral”) des Kopfes, an der bevorzugt telefoniert wird, diagnostiziert wird. >>>

Bioinitiative Report

Der 2007 veröffentlichte Bioinitiative Report ist ein bedeutender Meilenstein in der Erforschung der Wirkung hochfrequenter wie niederfrequenter elektromagnetischer Felder. Die Auswertung von rund zweitausend wissenschaftlichen Studien durch ein Team führender unabhängiger Wissenschaftler und Gesundheitsexperten sollte den Verantwortlichen die Augen dafür öffnen, dass die gegenwärtig betriebene Ausbreitung des Mobil- und Kommunikationsfunks allen Gesichtspunkten einer verantwortlichen und gesetzlich garantierten Vorsorgepolitik widerspricht. Der Report macht auf breiter Grundlage sichtbar, dass die Entscheidungsträger und ihre Helfer dabei sind, ökonomischen Interessen und einer im Prinzip veralteten Technik zuliebe ein wachsendes Heer von Frühinvaliden und unabsehbare Schäden für Gesundheit, Volkswirtschaft und die Zukunft von Generationen in Kauf zu nehmen, wenn sie in der Ausbreitung elektromagnetischer Felder fortfahren wie bisher.
Deutsche Übersetzung der Zusammenfassung des Bioinitiative-Reports >>> [217 KB] sowie eine Übersetzung eines sehr aufschlussreichen Interviews mit Cindy Sage >>>

Prof. Dr. Karl Hecht

Recherche der Ergebnisse in der russischsprachigen wissenschaftlichen Literatur schockten deutsche Behörden.
Prof. Dr. Karl Hecht und sein Mitarbeiter Hans-Ullrich Balzer wurden 1996 vom Deutschen Bundesinstitut für Telekommunikation beauftragt eine Recherche der russischen Fachliteratur zur gesundheitsschädigenden und biologischen Wirkung von hochfrequenten elektromagnetischen Strahlungen aus den Jahren 1960-1996 anzustellen. 1997 wurde der Bericht, der auf 878 wissenschaftlichen Arbeiten beruhte, von den Autoren dem Auftraggeber übergeben. Die Daten waren für die deutschen Verhältnisse so erdrückend, dass der Bericht sofort im Archiv verschwand. Lesen Sie den Bericht "Überlastung der Städte mit Sendeanlagen" >>>

Zitat

„Mobilfunkwellen bringen die Gehirnströme aus dem Lot. Wir fanden nach nur 20 bis 40 Sekunden Einwirkung außergewöhnlich langsame Gehirnwellen, die lange über die Expositionszeit hinaus anhielten. Bei Kindern war der Effekt noch deutlicher als bei Erwachsenen.“
Prof. Dr. A. V. Kramarenko, Charkow, 2003

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Einige Beispiele gesundheitsbeeinträchtigender Auswirkungen,
welche in Studien gefunden wurden.

Einige Beispiele gesundheitlicher Auswirkungen

Metastudie belegt Gesundheitsschädlichkeit: Die Auswertung von 2000 Studien durch die BioInitiative Working Group ergab durchgehend Beweise der Gesundheitsschädlichkeit. Auf dieser Grundlage gab die Europäische Umweltagentur (EUA) eine Warnung heraus, in der sie das Gefahrenpotential der Mobilfunktechnologie mit Asbest und PCB verglich.

Blut-Hirn-Schranke: Die Salford-Studien (Universität Lund, Schweden) weisen potentielle Gehirnschädigungen durch die Öffnung der Blut-Hirn-Schranke durch Handystrahlung nach. Prof. Salford (Lesen Sie hier ein Interview mit Prof Salford) prognostiziert mögliche frühe Demenz und Alzheimer.

Erschöpfung: Nachgewiesen ist, dass die elektromagnetischen Felder (EMF) zu oxidativem Stress in den Zellen durch die Erzeugung zellschädigender Freier Radikale führen. EMF beeinträchtigen dazuhin die Energieproduktion (ATP) der Zelle. Diese toxische Kombination kann zu vielfältigen Krankheiten führen, von Erschöpfung bis hin zu DNA-Schädigungen.

Kopfschmerzen bei Kindern: Der Zusammenhang von EMF-Strahlung und Kopfschmerzen wurde in der Mobilfunkstudie des Schweizer Bundesamtes [1.420 KB] (2006) als wahrscheinlich und konsistent eingestuft.

Spermienschädigung: Die Österreichische Ärztekammer warnt: „Das Handy in der Hosentasche oder SMS unter der Schulbank versenden, könnte die Fruchtbarkeit beeinträchtigen und sollte daher unterlassen werden“. Sechs Studien wurden allein 2007 dazu veröffentlicht.

Embryonenschädigung: Auf dem 1ST HELLENIC CONGRESS ON THE EFFECTS OF ELECTROMAGNETIC RADIATION im Mai 2008 wurden zusammenfassende Studien und Daten präsentiert, die die embryotoxische Wirkung hochfrequenter Strahlenquellen in Tierversuchen belegen. Darüber hinaus war zu beobachten, dass die Anzahl der Neugeborenen pro Muttertier fortlaufend abnahm und zum Schluss war der Fruchtbarkeitsverlust irreversibel. Magras 2008 >>> [26 KB]

Krebsgefahr und Tumore : Die REFLEX-Studie >>> deutet ein erhöhtes Krebsrisiko durch den Nachweis von DNA - Strangbrüche nach. Die UMTS –Studie (2007, Univ.Wien) ergab, dass das gentoxische Potential der UMTS - Handystrahlung 10-mal größer ist als bei GSM. Diese Studienergebnisse wurden in der Zwischenzeit mehrfach bestätigt.

Erhöhte Krebsgefahr in Sendemastnähe: Die Nailaer-Ärzte-Studie (2004) ergab, dass sich der Anteil von neu aufgetretenen Krebsfällen bei Patienten, die während der letzten zehn Jahre in einem Abstand bis zu 400 Meter um Mobilfunksendeanlage gewohnt hatten, gegenüber dem über 400 Meter entfernten Bereich von 1994 bis 2004 verdoppelt und von 1999 bis 2004 sogar verdreifacht hat. Das Alter, in dem diese Patienten an Krebs erkrankt sind, war durchschnittlich 8,5 Jahre jünger als im 400 Meter entfernten Bereich.

UMTS-STUDIEN aus Österreich, Russland und Schweden zeigen auf, dass die neueste Generation des Mobilfunks, UMTS, bereits bei ein 1/40stel des SAR-Grenzwerts gentoxisch wirkt.
Professor Igor Belyaev, “Non-thermal Biological Effects of Microwaves” [80 KB] , Microwave Review 2005

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