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TETRA / Polycom

Diverse Artikel

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Digitaler Polizeifunk: Türme des Unwillens Die Proteste gegen den digitalen Polizeifunk nehmen zu - aus Angst vor den Strahlen und aus Wut auf die Politik. 90 Meter entfernt von ihrem Haus soll er stehen, der Turm. Mitten im Wohngebiet ...

Britische Polizisten klagen wegen Strahlenschäden Polizisten bereiten sich darauf vor, ihre eigene Behörde wegen einer Serie von Krankheitssymptomen zu verklagen, weil sie das auf ihren Streifengängen verwendete Funksystem für deren Ursache halten...

Tetra-Geräte genauso schädlich wie GSM-Handys Tetra-Geräte im Krankenhaus genauso schädlich wie GSM-Handys MDA: Herzschrittmacher, Infusionspumpen und EKG-Monitore gestört London (pte/22.11.2002/17:58) - Nach einem Bericht des britischen Wiss...

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Interview mit Gewerkschaft der Polizei

Kommentar von Diagnose-Funk [63 KB] zum Ergebnis des Interviews mit Bernhard Witthaut [84 KB] , Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) zum Thema TETRA, dem neuen digitalen Mobilfunksystem für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, vom 14. Januar 2011.

Fortschrittsanzeiger BDBOS

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TETRA (Terrestrial Trunked Radio) ist ein digitaler Funkstandard, der insbesondere für Behörden mit Sicherheitsaufgaben (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste), aber auch für Industrie, ÖPNV, Flughäfen und Militär entwickelt wurde. TETRA soll den alten analogen Funkstandard aus den 50`er Jahren ablösen. Deutschland ist eines der letzten Länder in Europa, das ein neues digitales Behördenfunksystem einführt. Die Wahl fiel auf das TETRA-System, das in den 90er Jahren entwickelt wurde. Unter Technikern gilt es in der Zwischenzeit als veraltet.

25.05.2011

Mit einem Schreiben hat sich der Diagnose-Funk e.V. Landesverband Bayern an die bayerischen Politiker in der Kommunal- und Landkreispolitik gewandt. Darin wird allen Kommunen empfohlen, die bisherigen Beschlüsse zur Genehmigung von Senderstandorten für den Digitalfunk zu überprüfen und ein Moratorium bei der Bayerischen Staatsregierung zu beantragen.

Alle Informationen zur Forderung zum Moratorium unter:
http://www.landesverbaende.diagnose-funk.de/bayern/index.php

Ausführliche Arbeiten und Berichte

TETRA und DMR – Eigener Digitalfunk für Behörden und Betriebe
Dr.-Ing. Martin H. Virnich
Bericht als PDF >>> [866 KB]
Messung der Immissionen elektromagnetischer
Felder im Umfeld einer TETRA BOS-Sendeanlage

LANUV-Fachbericht 11
Bericht als PDF >>> [1.484 KB]
Literaturübersicht im Rahmen des Projekts
Probandenstudie zur Untersuchung des Einflusses der für
TETRA genutzten Signalcharakteristik auf kognitive Funktionen
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Bericht als PDF >>> [423 KB]
Leitfaden zur Planung und Realisierung von Objektversorgungen (L-OV)
für das digitale Sprech- und Datenfunksystem für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in der BRD
Bericht als PDF >>> [650 KB]
Der digitale Polizeifunk TETRA
Ein Fachbeitrag von Dr. med. Hans-Christoph Scheiner,
Mitglied der Kompetenzinitiative, August 2008
Bericht als PDF >>> [142 KB]
COMMENTS FROM THE POLICE
Die folgenden Auszüge (4 S.) stammen aus einer Website, auf der englische Polizeikräfte ohne Restriktionen von ihrer Situation
anonym berichten können. Diese Kommentare gehen aktuell über 17 Seiten.
Quelle: http://www.tetrawatch.net/contact/feedback.php?id=police
Die Beiträge stehen dort in teilweise anderer Reihenfolge (hier nach Themen geordnet). Übersetzung: M. Kuhle
Bericht als PDF >>> [127 KB]
Erfahrungen mit TETRA-Bündelfunk in Großbritannien: Fallbeispiele
Andy Davidson TETRAwatch
Bericht als PDF >>> [2.211 KB]
Confidential Report on TETRA
Strictly for the Police Federation of England and Wales
B TROWER
Bericht als PDF >>> [92 KB]
Wie Immissionen von TETRA-Basisstationen die menschliche Gesundheit beeinflussen können
Die Unzulänglichkeit der ICNIRP-Richtlinien für die Regulierung der Exposition des Menschen durch Hochfrequenzstrahlung von TETRA-Basisstationen
Dr. Gerard J. Hyland
Bericht als PDF >>> [532 KB]

Diverse Infos und Artikel:

Folgend Auszüge aus:

Erfahrungen mit TETRA-Bündelfunk in Großbritannien: Fallbeispiele
Andy Davidson TETRAwatch, HESE-UK

Fallbeispiel: Schule in Littlehampton, Sussex, Großbritannien
Zwei Schulen für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren liegen im 150-m Umkreis einer beachtlichen Telekommunikationsbasisstation neben der örtlichen Polizeistation. Die TETRA-Antennen wurden im Herbst 2003 hinzugefügt. An dem Tag, als die Antennen in Betrieb genommen wurden, mussten 11 Kinder wegen Kopfschmerzen, Übelkeit und Nasenbluten nach Hause geschickt werden. Während der Weihnachtsferien wurden die Sender abgeschaltet, und alle Symptome verschwanden.

Im Januar wurde der TETRA-Funk wieder aktiviert, und die Symptome kehrten auch prompt zurück. Eltern aus den umliegenden Häusern, die ähnliche Symptome entwickelten, starteten eine inoffizielle Umfrage, um herauszufinden, wie weit verbreitet das Problem war. Aus den Häusern der umliegenden Straßen wurden 123 Fragebögen zurückgeschickt, in denen 64 % von einem gestörten Fernsehempfang berichteten, 42 % von Schlafstörungen, 45 % von Kopfschmerzen, Übelkeit und Nasenbluten. 24 % der Anwohner hatten überhaupt keine Symptome zu verzeichnen.

Warum ist es wichtig, den gestörten Fernsehempfang zu erwähnen? Er ist hier mit aufgeführt, weil viele Gruppen abgewiesen wurden, wenn sie davon berichteten, denn Fernsehempfangsstörungen sind für alle sichtbar und haben womöglich Ängste ausgelöst, die für die psychosomatischen Reaktionen verantwortlich sein konnten. (In Großbritannien haben Fernsehempfangsstörungen endemische Ausmaße angenommen, wo das TETRA-Funknetz ausgebaut ist. Das Problem wird durch filterlose Empfangsantennenverstärker noch vergrößert. So bleibt die Frage, ob die Gesundheit der Schulkinder durch das visuelle Erscheinungsbild des Sendemasts, durch von den Fernsehempfangsstörungen ausgelöste Angst oder von der elektromagnetischen Strahlung beeinträchtigt wurde?

Was TETRA-Nutzer sagen

In Großbritannien waren die Polizeibeamten von Lancashire die ersten Benutzer des TETRA-Airwave-Systems. Innerhalb von nur neun Monaten, nachdem der TETRA-Bündelfunk in Lancashire eingeführt worden war, häuften sich die Berichte über negative Gesundheitsfolgen derart, dass Steve Edward, Vorsitzender der Polizistenvereinigung der Stadt Lancashire, sich veranlasst sah einen Fragebogen an die Polizeibeamten zu verteilen, um Näheres darüber zu erfahren. Von den 246 Fragebögen, die zurückkamen, berichten 173 über negative Gesundheitsfolgen, wie zum Beispiel:

  • „Kopfschmerzen und Migräne ungefähr dreimal pro Woche. Bevor ich je ein TETRA-Mobilteil benutzt habe, hatte ich noch nie so schwerwiegende Kopfschmerzen oder Migräne.“
  • „Seitdem ich zu dieser Dienststelle zurückgekehrt bin, habe ich immer starke Halsschmerzen, die meistens schlimmer werden, wenn ich mit dem Polizeiwagen auf Patrouille bin.“
  • „Ich mache mir zunehmend Sorgen, dass die Benutzung des TETRA-Bündelfunks eine Irritation in meinem Hals hervorruft, so als ob ich einen kratzenden Husten hätte. Ich habe erst kürzlich angefangen dieses Mobilteil zu benutzen, und leider scheint mir nichts anderes übrig zu bleiben. Es ist sehr schwierig ganz genau zu erklären, was eigentlich das Problem ist, aber ich mache mir zunehmend Sorgen, dass ich dieses Mobil-teil acht Stunden pro Tag benutzen muss. Es ist kein Trost, dass das Mobilteil an deiner Brusttasche angeklemmt wird und die Antennenspitze dann genau auf die Höhe deiner Backenknochen reicht.“
  • „Ich leide täglich an Kopfschmerzen und Hitzewellen. Aber als ich für vier Monate nicht zur Arbeit ging, hatte ich keine Kopfschmerzen. Bis vor kurzem habe ich mich bester Gesundheit erfreut und hatte noch nie zuvor solche Symptome. Und der Mangel an Informationen zu den negativen Auswirkungen dieses Funksystems stärkt nun gar nicht mein Vertrauen in diese Technologie.“

Nach der offiziellen Lesart sollen die Symptome auf den Stress zurückführbar sein, der mit der Einführung eines neuen Kommunikationssystems verbunden sei. Seither wurden zwei Fälle von Halskrebs bei den Polizisten in Lancashire diagnostiziert und drei Fälle (zwei davon mit tödlichem Verlauf) in Leicestershire, wo der TETRA-Bündelfunk kurz nach Lancashire eingeführt worden war. Hier stellt sich die Frage, ob doch ein Zusammenhang besteht, wenn ansonsten gesunde Menschen an einer so seltenen Krebsart wie Speiseröhrenkrebs erkranken, obgleich keine genetische Veranlagung und keine bekannten Lebensstilfaktoren wie Rauchen oder übermäßiger Alkoholgenuss vorliegen. Die Beschreibung eines der verstorbenen Polizeibeamten lautet folgendermaßen:

  • „Neil hatte keinerlei Veranlagung für diese Krebsart, die für Raucher und diejenigen, die regelmäßig Alkohol trinken, ein viel größeres Risiko darstellt. Er litt auch nicht an Sodbrennen, das ebenfalls dafür bekannt ist dieses Krebsrisiko zu erhöhen. Offizielle Quellen bestätigen, dass Speiseröhrenkrebs meist bei Personen auftritt, die über sechzig Jahre alt sind, obgleich er auch bei Erwachsenen zwischen 45 und 75 auftreten kann.’“
  • „Neil war 38 Jahre alt, als er starb.“
  • „Es gab jedoch ein Symptom, an dem Neil litt, und das waren heftige Kopfschmerzen, die quasi mit seiner Benutzung des TETRA-Mobilteils einsetzten, bevor bei ihm Krebs diagnostiziert wurde. Er selbst war davon überzeugt, dass sowohl die Kopfschmerzen als auch der Krebs, der ihn schließlich das Leben kostete, auf das Mobilteil zurückgeführt werden konnten, das er jeden Tag direkt auf der Brust trug, genau dort wo der Krebs sich dann manifestierte. Und das Mobilteil war über ein Kabel mit dem Hörer im Helm verbunden, den er immer aufhatte, wenn er auf Motorrad-Patrouille durch Leicester war.“



Die Berichte der Polizeibeamten vermitteln uns mehrere Einsichten über die regelmäßige Benutzung von TETRA-Bündelfunk:

  • „Es gibt (...) von uns, die in (...) stationiert sind, und (alle außer einem) leiden an Symptomen, die von Kopfschmerzen über Zahnschmerzen, Neuralgien bis hin zu hohem Blutdruck reichen, und es gibt sogar einen Fall von Halskrebs. Es war dieser Krebsfall, der das Fass zum Überlaufen brachte und weshalb wir uns heute weigern diese Funkgeräte in unseren Wagen und an Tatorten zu benutzen (wir setzen Metallpulver für die Abnahme von Fingerabdrücken ein). Wir sind eine Gruppe von Leuten, die ihre Arbeit lieben, und wir sind keine Unruhestifter, aber wir sind felsenfest davon überzeugt, dass diese Funkgeräte uns umbringen.“
  • „Auf einer Polizeistation reagierte das Dienstpersonal im höchsten Stockwerk innerhalb von einer Woche mit Nasenbluten und Kopfschmerzen, nachdem ein Sendemast auf dem Dach des Gebäudes in Betrieb genommen war. Das waren Mitarbeiter, die nie zuvor derartige Probleme hatten.“
  • „Ich arbeite im südlichen Stadtteil von Yorkshire und benutze das TETRA-System seit geraumer Zeit. Ich trage das Mobilteil auf meiner Schutzweste auf der linken Seite. Mir ist aufgefallen, dass – wenn ich von der Arbeit komme und mich umziehe –, dass genau an der Stelle auf der linken Brustseite, wo ich das Mobilteil trage, ein roter Punkt auf der Haut ist. Das macht mir Sorgen.“
  • „Ich empfehle die Mobilteile nicht am Körper zu tragen. Einige Polizeibeamten haben Aluminiumfolie zwischen das Mobilteil und ihre Brust gesteckt, und das scheint die Hautrötungen zu unterbinden. Auf jeden Fall sollte man sich über die ‚optimale’ Funkhöhe von 1,6 m im Klaren sein, denn darunter funktioniert die Übertragung ohnehin nicht richtig, und wenn es sich irgendwie vermeiden lässt, sollte man mit dem Mobilteil nicht ‚in Deckung gehen’. Stell das Mobilteil im Auto aus, und immer wenn es möglich ist, trage es nicht am Körper.“„Kurz nachdem das TETRA-System eingeführt worden war, litten ich und eine beträchtliche Anzahl meiner Kollegen an negativen Gesundheitsfolgen wie z.B. Kopfschmerzen, Depressionen und Klingen (Pulsieren) in den Ohren. Und das Leiden geht weiter. Als ich mit den Polizeibeamten von Staffordshire sprach, berichteten sie von genau denselben Symptomen, an denen viele ihrer Kollegen litten und weiterhin leiden. Diese Symptome setzten bereits nur wenige Wochen, nachdem der TETRA-Bündelfunk aktiviert worden war, ein.“„Seitdem das TETRA-System zu Jahresbeginn aktiviert wurde, habe ich viel häufiger Kopfschmerzen gehabt als je zuvor; einmal hielten die Kopfschmerzen sogar zwei Tage lang an. Ich habe in der Vergangenheit ganz selten Kopfschmerzen gehabt. So zum Spaß habe ich gemeint, dass das neue Funkgerät mir ‚mein Hirn brät’.“
  • Ein anderer Polizeibeamter machte folgende Aussage: „In der Vergangenheit hat Motorola, der Hauptproduzent von Airwaves TETRA-Geräten, einen führenden Wissenschaftler beauftragt, die Gesundheitsfolgen von Mikrowellenfunksystemen zu untersuchen. Es wurde empfohlen, diese Frequenz nicht zu benutzen, da sie zu Kopfschmerzen, Krebs, dem Zusammenbrechen des Immunsystems und dergleichen führen könnte ... Kommt uns das nicht bekannt vor?! Da das nicht die Empfehlung war, die die Auftraggeber hören wollten, wurden ihm die Forschungsgelder entzogen und seine Empfehlung ignoriert. Die nächsten Wissenschaftler, die mit der Risikoabschätzung beauftragt wurden, kamen zu derselben Schlussfolgerung und erlitten dasselbe Schicksal. Der erste der erwähnten Wissenschaftler war Prof. Ross Adey, der auch an der Mikrowellenwaffentechnologie des US-amerikanischen Militärs mitgearbeitet hat.“

Es ist interessant zu beachten, dass im Jahre 2001 Barrie Tower, ein Wissenschaftler und Ex-Militärexperte für Mikrowellentechnologie, in einem von der britischen Polizistenvereinigung in Auftrag gegebenen Spezialreport vorausgesagt hat, dass: „innerhalb kurzer Zeit, etwa zwischen 0 bis 2 Jahren, sich ungefähr 310 Polizeibeamte, die den TETRA-Bündelfunk benutzen, krank melden werden. Von diesen Betroffenen werden 30 auch in Zukunft mit Krankheiten Anlass zur Sorge geben, und in dieser letzteren Gruppe werden auch ein paar Krebsfälle auftreten.“

TETRA / Digitaler BOS-Funk Erst Einführung - dann Forschung ...

POLYCOM - Sicherheitsfunknetz der Schweiz

Funksystem der Behörden und Organisationen für Rettung und Sicherheit
POLYCOM ist das nationale Funksystem der Behörden und Organisationen für Rettung und Sicherheit BORS, das in der Schweiz schrittweise aufgebaut wird. Es ermöglicht den Funkkontakt innerhalb wie zwischen den verschiedenen Organisationen Grenzwacht, Polizei, Feuerwehr, sanitätsdienstliches Rettungswesen, Zivilschutz und unterstützende Verbände der Armee. Ziel des Projekts ist es, dass sämtliche BORS des Bundes, der Kantone und der Gemeinden über eine einheitliche und homogene Infrastruktur Funkgespräche sowie Daten übertragen können. Weitere Informationen >>>

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