TETRA / Polycom
Diagnose-Funk Infomaterial
TETRA
TETRA (Terrestrial Trunked Radio) ist ein digitaler Funkstandard, der insbesondere für Behörden mit Sicherheitsaufgaben (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste), aber auch für Industrie, ÖPNV, Flughäfen und Militär entwickelt wurde. TETRA soll den alten analogen Funkstandard aus den 50`er Jahren ablösen. Deutschland ist eines der letzten Länder in Europa, das ein neues digitales Behördenfunksystem einführt. Die Wahl fiel auf das TETRA-System, das in den 90er Jahren entwickelt wurde. Unter Technikern gilt es in der Zwischenzeit als veraltet.
TETRA erhöht die Strahlenbelastung
Der Organisationskanal der TETRA-Basisstationen sendet von jeder installierten Sektoren- oder Stabantenne immer mit voller Leistung, auch wenn keine Gespräche geführt werden. Somit erhöht das neue TETRA-System die Grundlast der Dauerbestrahlung. Für viele Jahre (voraussichtlich 10 Jahre) wird ein Parallelbetrieb zusammen mit dem alten analogen System stattfinden. Das neue System soll jetzt lückenlos errichtet werden und somit auch die noch letzten digital-´funkfreien` Gebiete durchstrahlen. Auf sie ist aber eine steigende Zahl hochgradig elektrosensibler Menschen teils lebensnotwendig angewiesen.
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Folgend Auszüge aus:
Erfahrungen mit TETRA-Bündelfunk in Großbritannien: Fallbeispiele
Andy Davidson TETRAwatch, HESE-UK
| Fallbeispiel: Schule in Littlehampton, Sussex, Großbritannien |
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Zwei Schulen für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren liegen im 150-m Umkreis einer beachtlichen Telekommunikationsbasisstation neben der örtlichen Polizeistation. Die TETRA-Antennen wurden im Herbst 2003 hinzugefügt. An dem Tag, als die Antennen in Betrieb genommen wurden, mussten 11 Kinder wegen Kopfschmerzen, Übelkeit und Nasenbluten nach Hause geschickt werden. Während der Weihnachtsferien wurden die Sender abgeschaltet, und alle Symptome verschwanden. Im Januar wurde der TETRA-Funk wieder aktiviert, und die Symptome kehrten auch prompt zurück. Eltern aus den umliegenden Häusern, die ähnliche Symptome entwickelten, starteten eine inoffizielle Umfrage, um herauszufinden, wie weit verbreitet das Problem war. Aus den Häusern der umliegenden Straßen wurden 123 Fragebögen zurückgeschickt, in denen 64 % von einem gestörten Fernsehempfang berichteten, 42 % von Schlafstörungen, 45 % von Kopfschmerzen, Übelkeit und Nasenbluten. 24 % der Anwohner hatten überhaupt keine Symptome zu verzeichnen. Warum ist es wichtig, den gestörten Fernsehempfang zu erwähnen? Er ist hier mit aufgeführt, weil viele Gruppen abgewiesen wurden, wenn sie davon berichteten, denn Fernsehempfangsstörungen sind für alle sichtbar und haben womöglich Ängste ausgelöst, die für die psychosomatischen Reaktionen verantwortlich sein konnten. (In Großbritannien haben Fernsehempfangsstörungen endemische Ausmaße angenommen, wo das TETRA-Funknetz ausgebaut ist. Das Problem wird durch filterlose Empfangsantennenverstärker noch vergrößert. So bleibt die Frage, ob die Gesundheit der Schulkinder durch das visuelle Erscheinungsbild des Sendemasts, durch von den Fernsehempfangsstörungen ausgelöste Angst oder von der elektromagnetischen Strahlung beeinträchtigt wurde? |
Was TETRA-Nutzer sagen
In Großbritannien waren die Polizeibeamten von Lancashire die ersten Benutzer des TETRA-Airwave-Systems. Innerhalb von nur neun Monaten, nachdem der TETRA-Bündelfunk in Lancashire eingeführt worden war, häuften sich die Berichte über negative Gesundheitsfolgen derart, dass Steve Edward, Vorsitzender der Polizistenvereinigung der Stadt Lancashire, sich veranlasst sah einen Fragebogen an die Polizeibeamten zu verteilen, um Näheres darüber zu erfahren. Von den 246 Fragebögen, die zurückkamen, berichten 173 über negative Gesundheitsfolgen, wie zum Beispiel:
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Nach der offiziellen Lesart sollen die Symptome auf den Stress zurückführbar sein, der mit der Einführung eines neuen Kommunikationssystems verbunden sei. Seither wurden zwei Fälle von Halskrebs bei den Polizisten in Lancashire diagnostiziert und drei Fälle (zwei davon mit tödlichem Verlauf) in Leicestershire, wo der TETRA-Bündelfunk kurz nach Lancashire eingeführt worden war. Hier stellt sich die Frage, ob doch ein Zusammenhang besteht, wenn ansonsten gesunde Menschen an einer so seltenen Krebsart wie Speiseröhrenkrebs erkranken, obgleich keine genetische Veranlagung und keine bekannten Lebensstilfaktoren wie Rauchen oder übermäßiger Alkoholgenuss vorliegen. Die Beschreibung eines der verstorbenen Polizeibeamten lautet folgendermaßen:
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Die Berichte der Polizeibeamten vermitteln uns mehrere Einsichten über die regelmäßige Benutzung von TETRA-Bündelfunk:
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Es ist interessant zu beachten, dass im Jahre 2001 Barrie Tower, ein Wissenschaftler und Ex-Militärexperte für Mikrowellentechnologie, in einem von der britischen Polizistenvereinigung in Auftrag gegebenen Spezialreport vorausgesagt hat, dass: „innerhalb kurzer Zeit, etwa zwischen 0 bis 2 Jahren, sich ungefähr 310 Polizeibeamte, die den TETRA-Bündelfunk benutzen, krank melden werden. Von diesen Betroffenen werden 30 auch in Zukunft mit Krankheiten Anlass zur Sorge geben, und in dieser letzteren Gruppe werden auch ein paar Krebsfälle auftreten.“
POLYCOM - Sicherheitsfunknetz der Schweiz
Funksystem der Behörden und Organisationen für Rettung und Sicherheit
POLYCOM ist das nationale Funksystem der Behörden und Organisationen für Rettung und Sicherheit BORS, das in der Schweiz schrittweise aufgebaut wird. Es ermöglicht den Funkkontakt innerhalb wie zwischen den verschiedenen Organisationen Grenzwacht, Polizei, Feuerwehr, sanitätsdienstliches Rettungswesen, Zivilschutz und unterstützende Verbände der Armee. Ziel des Projekts ist es, dass sämtliche BORS des Bundes, der Kantone und der Gemeinden über eine einheitliche und homogene Infrastruktur Funkgespräche sowie Daten übertragen können. Weitere Informationen >>>
Weiter Informationen in Bearbeitung ...
Ausführliche Arbeiten und Berichte
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TETRA und DMR – Eigener Digitalfunk für Behörden und Betriebe Dr.-Ing. Martin H. Virnich Bericht als PDF >>> [866 KB] |
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Messung der Immissionen elektromagnetischer Felder im Umfeld einer TETRA BOS-Sendeanlage LANUV-Fachbericht 11 Bericht als PDF >>> [1.484 KB] |
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Literaturübersicht im Rahmen des Projekts Probandenstudie zur Untersuchung des Einflusses der für TETRA genutzten Signalcharakteristik auf kognitive Funktionen Charité - Universitätsmedizin Berlin Bericht als PDF >>> [423 KB] |
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Leitfaden zur Planung und Realisierung von Objektversorgungen (L-OV) für das digitale Sprech- und Datenfunksystem für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in der BRD Bericht als PDF >>> [650 KB] |
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Der digitale Polizeifunk TETRA Ein Fachbeitrag von Dr. med. Hans-Christoph Scheiner, Mitglied der Kompetenzinitiative, August 2008 Bericht als PDF >>> [142 KB] |
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COMMENTS FROM THE POLICE Die folgenden Auszüge (4 S.) stammen aus einer Website, auf der englische Polizeikräfte ohne Restriktionen von ihrer Situation anonym berichten können. Diese Kommentare gehen aktuell über 17 Seiten. Quelle: http://www.tetrawatch.net/contact/feedback.php?id=police Die Beiträge stehen dort in teilweise anderer Reihenfolge (hier nach Themen geordnet). Übersetzung: M. Kuhle Bericht als PDF >>> [127 KB] |
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Erfahrungen mit TETRA-Bündelfunk in Großbritannien: Fallbeispiele Andy Davidson TETRAwatch Bericht als PDF >>> [2.211 KB] |
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Confidential Report on TETRA Strictly for the Police Federation of England and Wales B TROWER Bericht als PDF >>> [92 KB] |
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Wie Immissionen von TETRA-Basisstationen die menschliche Gesundheit beeinflussen können Die Unzulänglichkeit der ICNIRP-Richtlinien für die Regulierung der Exposition des Menschen durch Hochfrequenzstrahlung von TETRA-Basisstationen Dr. Gerard J. Hyland Bericht als PDF >>> [532 KB] |
Diverse Infos und Artikel:
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