Der Umweltmediziner Dr. med. Joachim Mutter berichtet über Erfahrungen mit den neuen Funksystemen aus seiner Praxis: Habe jetzt schon Patienten kennengelernt, die wieder gesund wurden (u.a. durch Eliminierung von HF-Strahlenquellen), aber nach Ablesen und tournusmässigen Einbau von neuen Wärmemesszählern auf Funkbasis, vielerlei Beschwerden und Krankheiten erworben haben (obwohl sie nicht davon wussten, dass damit neue Strahlenquellen im Haus sind). Diese beinhalteten das bekannte Spektrum des Mikrowellensyndroms: Schlaflosigkeit, Kopf-und Körperschmerzen, Herzpalpitation, Blutdruckkrisen, Schwindel, Müdigkeit, Gedächtnisschwäche, Augenbrennen, Hautbrennen, Tinnitus, Depressionen etc.
Diese wurden erst besser (nach Latenz von 2- 4 Tagen) , nachdem die Fachfirma die elektronischen Wärmezähler demontiert und dafür wieder die alten Messröhrchen an den Heizkörpern angebracht hatte. Zuvor konnten mittels Hochfrequenzmessung die Strahlenquellen ausgemacht werden. |
Wenn bei Patienten trotz guter und normalerweise sonst wirksamer Therapie, die Beschwerden nicht besser werden, muss sicherlich auch an solche Ursachen im Wohnbereich gedacht werden.
Zu beachten ist, dass Patienten und deren Familien, die in Mehrfamilienhäusern leben, und von einer Vielzahl von Nachbarn umgeben sind, die neben Handy, DECT, WLAN auch noch elektronische Wärmezähler, und strahlende Energiezähler (und wohl in Zukunft auch Wasserzähler) betreiben, eigentlich keinerlei Chancen mehr haben, in Ihrem Leben auch nur noch eine Minute zu genießen, in der die HF-Strahlenbelastung unterhalb des von der österreichischen Ärztekammer empfohlenen Grenzwerte für Innenräume liegt. Da viele Patienten nach einer HF-Exposition meist mindestens einen Tag oder mehr in strahlenarmen Arealen, welche fast nicht mehr existieren, benötigen, bis sich wieder erholen können, werden chronische Krankheiten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in Zukunft nicht gerade abnehmen. |